Wissenswertes

Betrifft: Männ­li­che Küken


Ab spä­tes­tens Ende des Jah­res 2021 alle männ­li­chen Küken auf­ge­zo­gen oder das Geschlecht im Ei bestimmt wer­den. Dies ist eine Vor­ga­be des Gesetz­ge­bers. Das Töten der Küken wird auch vom Ver­brau­cher und der Öffent­lich­keit nicht mehr toleriert.

Küken
© Wol­ter

Was den Betrieb auf unse­rem Gut angeht, so kön­nen wir ver­si­chern, dass die männ­li­chen Küken zu kei­ner Zeit geschred­dert oder ver­gast, son­dern an Zoos abge­ge­ben wur­den. Aber auch dies wird mit Ablauf des Jah­res 2021 ver­bo­ten sein. Da die Geschlech­ter­be­stim­mung im Ei noch nicht zuver­läs­sig genug ist, haben wir uns dazu ent­schlos­sen, die männ­li­chen Küken auf­zu­zie­hen. Sobald sich die Geschlech­ter­be­stim­mung im Ei als zuver­läs­sig erweist, wer­den wir ent­spre­chend auf die­se Tech­nik umstellen.

Vor­tei­le der Geschlech­ter­be­stim­mung im Ei: Ein­spa­rung von Res­sour­cen (weni­ger Getrei­de, Mais und Soja­an­bau), weni­ger CO2-Aus­stoß und gerin­ge­re Pro­duk­ti­on von Mist (Nitrat/Phosphor).

Bei­de Ver­fah­ren bedeu­ten Mehr­kos­ten von 3 Cent pro Ei.

Ab dem Monat Novem­ber zieht unser Betrieb alle männ­li­chen Küken auf. Dem­zu­fol­ge erhöht sich der Preis pro Ei in allen Hal­tungs­for­men und Gewichts­klas­sen ab dem 1. Novem­ber 2021 um 3 Cent.

Küken
© Wol­ter

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma wer­den wir zu gege­be­ner Zeit auf die­sen Web­sei­ten anbie­ten. Bei Rück­fra­gen kön­nen Sie sich gern jeder­zeit per­sön­lich an mich wenden.

Mit den bes­ten Grüßen,
Ihr Mar­kus Eickenscheidt

 

Aus Lie­be zur Natur


Aus Lie­be zur Natur und zur Umwelt stel­len wir von Plas­tik- auf Papp­ver­pa­ckung um. Plas­tik hat eine sehr lan­ge Abbau­zeit, zum Teil von meh­re­ren hun­dert Jah­ren. Oft­mals gelangt die­ses Plas­tik in die Mee­re und zer­setzt sich dort in vie­le klei­ne Tei­le. Die Mee­res­be­woh­ner ver­wech­seln die­se klei­nen Tei­le mit Nah­rung. Ein oft­mals fata­ler Fehler.

Aus die­sem Grund ver­su­chen wir nun KOMPLETT auf Papp­ver­pa­ckun­gen umzu­stel­len. Unse­re Eier aus Frei­land- und Boden­hal­tung ver­pa­cken wir schon immer in umwelt­freund­li­che­rer Papp­ver­pa­ckung. Nun ver­su­chen wir dies auch für unse­re bun­ten Eier umzu­set­zen! In Zusam­men­ar­beit mit den regio­na­len Märk­ten, wel­che wir wöchent­lich belie­fern, sind wir im Novem­ber 2018 in die Test­pha­se gestar­tet. Die meis­ten Märk­te haben per sofort kom­plett auf »bun­te Eier in Papp­ver­pa­ckung« umge­stellt, alle ande­ren bie­ten ihren Kun­den unse­re gefärb­ten Eier sowohl in Plastik‑, als auch in Papp­ver­pa­ckung an. Die Kun­den haben somit die Wahl. Wir hof­fen, dass wir bei unse­ren Ver­pa­ckun­gen schon sehr bald kom­plett auf Plas­tik ver­zich­ten kön­nen. Plas­tik­müll zu ver­mei­den sehen wir als unse­re Ver­ant­wor­tung, aller­dings ist hier­zu auch das Umwelt­be­wusst­sein und Pflicht­ge­fühl unse­rer Kun­den gefragt.

 

»Tag des offe­nen Hüh­ner­stalls« 2019


Etwas bum­meln, stö­bern, künst­le­ri­sches Hand­werk ent­de­cken und einen Blick hin­ter die Kulis­sen unse­res Hofs erha­schen. Mitt­ler­wei­le zum sechs­ten Mal hat­te die Fami­lie Eicken­scheidt zum »Tag des offe­nen Hüh­ner­stalls« ein­ge­la­den – qua­si schon eine gute Tra­di­ti­on, wel­che immer mehr Besu­cher anzieht. Ein­mal mehr konn­te »Jung & Alt« Wissens­wer­tes über den fami­li­en­geführ­ten Bau­ern­hof erfah­ren, direkt bei der Sor­tie­rung der Eier zuschau­en und den Mädels (Lege­hen­nen) beim Picken und Schar­ren auf den groß­zü­gi­gen Frei­land­flä­chen zuschau­en. Kei­ne Fra­ge blieb unbeantwortet.

 

Unse­re klei­nen Besu­cher konn­ten sich unter ande­rem auf der Hüpf­burg aus­to­ben, sich tie­risch schmin­ken las­sen, lus­ti­ge Luft­bal­lon­fi­gu­ren bas­teln las­sen und knud­de­li­ge Tie­re vom Schul­bau­ern­hof erle­ben. Zum Bestau­nen und Bum­meln luden aller­lei krea­ti­ve Aus­stel­ler ein. Von Schmuck bis hin zu Deko­ra­ti­on, von Beklei­dung bis hin zu hei­mi­schen Pro­duk­ten, von modern bis tra­di­tio­nell. Es gab vie­le lie­be­voll deko­rier­te Stän­de zu ent­de­cken. Himm­lisch duf­ten­de Lecke­rei­en, herz­haft und süß, run­de­ten das beson­de­re Flair unse­res Hof­ta­ges ab.

 

»Gut zu wissen!


War­um ist der Dot­ter bei gekoch­ten Eiern außen grün? Wer­den Eier län­ger als 10 Minu­ten gekocht, reagiert Eisen aus dem Eigelb mit Schwe­fel­ver­bin­dung im Eiklar. Sieht selt­sam aus, ist aber trotz­dem genießbar!

Wuss­ten Sie, dass wir unse­re Lege­hen­nen in die Mau­ser schi­cken?! Als Mau­ser bezeich­net man das regel­mä­ßi­ge Abwer­fen und Neu­wach­sen der Federn. Durch das Mau­sern kann das Feder­kleid mit dem Huhn mit­wach­sen. Bei erwach­se­nen Hen­nen fin­det die natür­li­che Mau­ser ein­mal im Jahr statt, wobei die Flug­fä­hig­keit erhal­ten bleibt. In die­ser Zeit legen die Hen­nen kei­ne Eier, leben aber ins­ge­samt dadurch län­ger und legen somit auch mehr Eier!

 

Die Eicken­scheidt-Fami­lie wächst


Auf­grund des der­zei­tig gro­ßen Inter­es­ses an regio­na­len Pro­duk­ten und der stei­gen­den Nach­fra­ge an regio­na­len Eiern, bau­en wir schon in die­sem Jahr unse­ren zwei­ten Hüh­ner­stall mit Frei­land­flä­che. Ab März/April begrü­ßen wir in unse­rem neu­en Stall ca. 4.500 neue Mädels (Lege­hen­nen). Sind Sie neu­gie­rig? Dann gucken Sie doch mal hin­ter die Kulis­sen des neu­en Stalls.

 

Wir enga­gie­ren uns sozial!


Men­schen mit Behin­de­rung über den Sport in die Gesell­schaft zu inte­grie­ren fin­den wir super. Des­halb unter­stüt­zen wir das sozi­al-inte­gra­ti­ve Roll­stuhl-Ten­nis-Pro­jekt »BREAKCHANCE«. Auf der Ten­nis­an­la­ge des TuS Ickern fin­den Men­schen, denen das Schick­sal nicht wirk­lich in die Kar­ten gespielt hat, eine Hei­mat. Die Initia­ti­ve des lang­jäh­ri­gen Bun­des­trai­ners Chris­toph Kel­ler­mann geht 2019 bereits ins zwölf­te Jahr.

Offi­zi­el­le BREAKCHANCE-Homepage

 

Cho­le­ste­rin — Das Ei ist gar nicht böse


Autorin Susan­ne Schä­fer hat für die »Zeit« einen sehr inter­es­san­ten Bei­trag mit dem Titel »Cho­le­ste­rin — das Ei ist gar nicht böse« geschrie­ben. Schnell wird klar: Schuld an schlech­ten Blut­wer­ten ist nicht zwin­gend das Ei, son­dern viel­mehr Trans­fet­te und gesät­tig­te Fettsäuren…

Zum Arti­kel bei »Zeit online«